Nachhaltig Bauen und Sanieren

Nachhaltiges Bauen optimiert das Verhältnis zwischen dem gesamten Nutzen des Hauses und dem damit verbundenen Ressourcenverbrauch. Tipps, wie man mit einem begrenzten Budget nachhaltig bauen kann, findest du hier.


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Dein Eigenheim soll nicht nur deinen Ansprüchen an Komfort und Optik genügen, sondern auch günstig in den Bau- und Unterhaltskosten sein und dabei noch die Umwelt schonen? Das ist möglich, die Erfüllung aller dieser Kriterien bedarf jedoch gründlicher Planung. Das Stichwort lautet Nachhaltigkeit. Der Begriff schließt nicht nur den schonenden Umgang mit den Ressourcen der Natur und die Schaffung von Gesundheit und Wohlbefinden ein, sondern auch den wirtschaftlichen Umgang mit deinen finanziellen Ressourcen. Für das nachhaltige Bauen nimmt man dementsprechend eine langfristige Perspektive ein, bei der es darum geht, das Verhältnis zwischen dem gesamten Nutzen des Hauses und dem damit verbundenen Ressourcenverbrauch zu optimieren.

Nachhaltig bauen heißt eine ganzheitliche Perspektive einnehmen

Die meisten Bauherren möchten nur einmal bauen und das Eigenheim möglichst lange selbst nutzen. Nachhaltiges Bauen zeichnet sich dadurch aus, dass die Kosten für das Eigenheim über die gesamte Nutzungsdauer hinweg möglichst gering ausfallen. Gleichzeitig wird darauf geachtet, dass die mit Erbauung, Nutzung und Rückbau des Hauses verbundenen Umweltauswirkungen minimal sind. Während sich diese Ziele teilweise gegenseitig bedingen, kann es in manchen Bereichen jedoch auch zu Zielkonflikten kommen. Das nachhaltige Bauen setzt daher auf verschiedenen Komponenten, die sich ergänzen. Dazu zählen entsprechende Baustoffe, die im Zusammenspiel mit modernen Energiekonzepten optimale Ergebnisse erzielen.

Mit Holz schaffst du den Spagat

Holz gilt als der Vorzeigebaustoff in Sachen Nachhaltigkeit. Dafür sorgen seine natürlichen Eigenschaften, aber auch die technischen Möglichkeiten zu dessen Verarbeitung. Auf den Punkt gebracht, zeichnet sich Holz durch die folgenden Eigenschaften aus:

  • Nachwachsender Rohstoff
  • Heimisches Produkt
  • Hohe Dauerhaftigkeit
  • Vielfältigkeit in Verwendung und Erscheinungsbild
  • Gute Bearbeitbarkeit
  • Wärmeisolierende Wirkung
  • Ausgleichende Wirkung auf das Raumklima

Daraus lässt sich bereits erkennen, dass Holz über den gesamten Lebenszyklus hinweg vorteilhafte Eigenschaften in sich vereint. Durch die Nähe von Entstehungs- und Verwendungsort fällt nur ein geringer Ressourcenverbrauch für den Transport an. Holz lässt sich gut bearbeiten, sodass auch die Aufbereitung des Rohstoffes ressourcenschonend ausfällt.

Nachhaltiges Bauen zeichnet sich durch konsequente Entscheidungen aus.

Natürliche Inhaltsstoffe wie Harz und Öle schützen Holz zudem vor Witterungseinflüssen oder anderen Beschädigungen. Durch die Oberflächenbehandlung mit natürlichen Materialien lässt sich die Dauerhaftigkeit des Holzes erhöhen und in Abhängigkeit von Holzart und Mittel eine unüberschaubare Vielfalt an Oberflächen erzeugen. Geschmäcker ändern sich meist schneller, als man ein neues Haus bauen kann oder will. Bauherren, die öfter mal etwas Neues wollen, nutzen daher die Wandelbarkeit von Holz, das sich je nach Belieben abschleifen und neu streichen lässt.

Nachhaltiges Bauen zeichnet sich durch konsequente Entscheidungen aus. Holz eignet sich nicht nur für die Errichtung des Rohbaus in Holzbauweise. Es bietet sich durch seine isolierende Wirkung auch für Fenster, Fußböden und Wände an. Dabei speichern die Fasern des Holzes Wärme und geben sie im Winter an die kalte Umgebungsluft ab. Auf diese Weise reguliert Holz auch die Luftfeuchtigkeit im Haus, sodass das Wohlfühlklima sich wie von selbst einstellt. So sorgt Holz für geringe Heizkosten und bietet eine integrierte Schimmelabwehr. Zu guter Letzt lässt sich Holz als organisches Material problemlos dem Stoffkreislauf zuführen, ohne dass dabei zusätzlicher Kohlenstoff frei wird.

Holzfenster sind ein Musterbeispiel für das nachhaltige Bauen

Die Potentiale von Holz in Sachen Wirtschaftlichkeit, Ökologie und Gesundheit haben dich überzeugt, du möchtest jedoch nicht in einem klassischen Holzhaus wohnen? Das ist kein Problem, denn über die letzten Jahre haben sich viele Ansätze für nachhaltiges Bauen mit Holz am Markt etabliert.

Nachhaltiges Bauen auf allen Ebenen: Das Holzhaus Haus M ist auch mit großzügigen Holzfenstern von Sorpetaler Fensterbau ausgestattet.
Das Spektrum reicht dabei vom klassischen Blockhaus bis zur modernen Massivhausoptik. Holz ist auch das perfekte Material für die Fassadengestaltung und den Innenausbau. Ein Paradebeispiel hierfür sind Holzfenster, denn sie erlauben dem Material, sein gesamtes Potential für das nachhaltige Bauen auszuschöpfen. Holzrahmen mit hochwertiger Verglasung isolieren besonders gut und verdienen für das Haus Bestnoten in Sachen Energieeffizienz. Dabei kann der Rahmen hinsichtlich Farbe und Textur individuell gestaltet werden. In der Instandhaltung sind die Fenster unkompliziert, denn ein neuer Anstrich in Intervallen von etwa zehn bis 20 Jahren reicht oft aus.

Willst du all diese Vorteile der Holzfenster nutzen, jedoch keinen Gedanken an deren Instandhaltung verschwenden, dann kannst du dich über Holzaluminiumfenster informieren. Diese Fenster verfügen über einen Holzrahmen, der auf der Außenseite durch eine Aluminiumschicht gegen Witterungseinflüsse geschützt ist. Fachmännisch verarbeitet und mit entsprechender Gebäudetechnik kombiniert, ist Holz der optimale Baustoff für die Errichtung eines Niedrigenergiehauses, das sich durch besonders geringe Unterhaltskosten und Umweltauswirkungen auszeichnet.

Bilder: Ansichten von Haus M – einem Paradebeispiel für nachhaltiges Bauen. Realisiert von RSA Architekten und Soester Holzhaus, ausgestattet mit Fenstern und Türen von Sorpetaler Fensterbau.


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Die Hubert-Redaktion besteht aus langjährigen Experten aus Bereichen wie Holzbau, Architektur und Fenster und Türen. Die Fachautoren teilen ihre Erfahrung, berichten über aktuelle Entwicklungen und liefern hilfreiche Tipps, Tricks und Ratschläge für deine (Bau-)Vorhaben.