Fensterratgeber

Holzfenster sind hochpreisiger als beispielsweise Kunststofffenster. Warum sich der höhere Preis lohnt und warum Holzfenster eine längere Lebensdauer als Fenster aus anderen Materialien haben, erfährst du in diesem Artikel.




Moderne Holzfenster besitzen bei entsprechender Pflege eine sehr hohe Lebensdauer von ca. 60 Jahren. Sie sind reparaturfähig, wartungsfreundlich und deutlich witterungsbeständiger als andere Fenster. Holzfenster lassen sich streichen, was die Lebensdauer erhöht und für ein stetig schönes Aussehen der Fenster sorgt. Dies ist zwar mit einem kleinen Aufwand verbunden, macht die Fenster aber haltbar. Neue Oberflächenverfahren haben den Pflegeaufwand zudem deutlich verringert. Nach dem Fensterputzen kann der Rahmen einfach mit Hilfe einer Pflegemilch vor Witterungen geschützt werden. 

Die Möglichkeit die Fenster so zu pflegen, ist ein großer Vorteil gegenüber Kunststofffenstern. Hier können kleine Macken nicht einfach ausgebessert oder die Haltbarkeit mit Lacken verlängert werden.

Holzfenster sind individuell gestaltbar, gesund für den Menschen und die Natur und weisen zusätzlich eine lange Lebensdauer auf.

Ein weiteres entscheidendes Merkmal für die Haltbarkeit ist natürlich die Wahl des Fensterholzes. Fenster aus Hartholz haben eine höhere Lebenserwartung als Fenster aus Weichholz. Außerdem ist auch die Ausrichtung der Fenster entscheidend. Fenster, die zur Südseite liegen, sind einer höheren UV-Strahlung ausgesetzt als Fenster, die zur Nordseite liegen. Und auch die richtige Art des Anstrichs ist wichtig für die Lebensdauer von Fenstern. Offenporige Lacke sorgen dafür, dass das Fenster ‘atmen’ kann und somit eine verlängerte Lebensdauer besitzt. 

Holzfenster gehören zu den stabilsten Fensterkonstruktionen. Holz hat von Natur aus hervorragende bauphysikalische Eigenschaften. Es hält hohen Beanspruchungen und großen Temperaturveränderungen stand. Woran du erkennst, ob dein Holzfenster saniert werden kann, oder ob es doch ausgetauscht werden muss, erfährst du in unserem Artikel “Holzfenster sanieren oder austauschen?”.

Du möchtest noch mehr über Holzfenster erfahren und möchtest wissen, was Sorpetaler Fenster so besonders macht? Hier erfährst du mehr.

Weitere Vorteile von Holzfenstern

Holzfenster sind formbar, nachhaltig, sie besitzen eine positive Energiebilanz und sorgen für eine gesunde Wohnatmosphäre. Holz lässt sich wunderbar bearbeiten und formen, was dafür sorgt, dass individuellen Wünschen nahezu keine Grenzen gesetzt sind. Außerdem steigern Holzfenster den Wert einer Immobilie enorm. 

Energieeffizienz

Über die Fenster geht die meiste Energie im Haus verloren. Daher ist es wichtig, dass man darauf achtet, dass nicht zu viel Wärme durch die Fenster entweichen kann. Von Bedeutung sind hier die Rahmenstärke, die Verglasung und das Rahmenmaterial. Holz hat von Natur aus eine hoch dämmende Wirkung.

Nachhaltigkeit

Holz wird nur mit Sonnenenergie produziert und schont als nachwachsender Rohstoff die Umwelt. Holz bindet CO2 und hat somit positive Auswirkungen auf die Ökobilanz. Außerdem verursacht es einen geringen Treibhauseffekt.

Lebensdauer Holzfenster: Ein altes Holzfenster in einem Altbau
Holzfenster sind reparaturfähig, sie reagieren kaum auf Temperaturen und sind formstabil. Holzfenster sind also sehr ressourcenschonend. Außerdem können sie umweltgerecht entsorgt werden, da sie ohne bedenkliche Zusatzstoffe hergestellt werden.

Natürliches Wohnen und Wohngesundheit

Holz schafft eine einzigartige Atmosphäre – es verströmt einen unverwechselbaren Geruch und hat eine besondere Haptik. Holz sorgt also für ein tolles Wohngefühl. Mit Holzfenstern ist das Haus im Winter schön warm und bleibt im Sommer schön kühl. Holz reguliert auf natürliche Weise das Raumklima, es nimmt überschüssige Feuchtigkeit im Raum auf und gibt sie wieder an den Raum ab. Dies beugt Schleimhautreizungen, Atemwegsproblemen und Schimmelbildung vor. Die Hygiene ist bei Holzfenstern zudem sehr hoch, da Bakterien innerhalb kürzester Zeit auf Holzoberflächen absterben.

Brandschutz

Holzfenster können Temperaturen bis zu über 200 Grad problemlos standhalten und entwickeln weniger Qualm. Im Vergleich dazu: Kunststofffenster zerfließen bei 110 bis 130 Grad, wodurch hochgiftige Dämpfe freigegeben werden. Wenn die Scheiben dann bersten, sorgt der einströmende Sauerstoff zudem dafür, dass das Feuer sich weiter entfacht. 


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Ich bin Luisa und arbeite als Werkstudentin bei Sorpetaler Fensterbau. Für Sorpetalers Online-Magazin Hubert schreibe ich regelmäßig Artikel rund um die Themen Nachhaltigkeit, Fensterbau, Bauen und Basteln mit Holz.

Holzfenster sanieren oder austauschen?

Holzfenster sind jeglichen Witterungen ausgesetzt und verändern sich nach vielen Jahren. Wie du herausfinden kannst, ob die Fenster saniert werden können, oder ob sie ausgetauscht werden müssen, erfährst du in diesem Artikel.

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